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Kritik zu Shakespeares „Rosenkriege“ des Landestheater Schwaben 

"Überzeugend verkörperten die Schauspieler ihre jeweiligen Rollen. So entfaltete sich unter anderem ein Psychogramm des schwachsinnigen Königs. (…) In der Rolle Heinrich VI. gelang Julian Ricker die Balance zwischen in sich gekehrtem, charakterschwachem jungen Mann, abhängig vom Vormund wie dann von französischer Ehefrau und zum scheinbar gereiftem Monarchen, der Entscheidungen auch durchsetzen kann." - Münchner Merkur, 12.07. 2016, Arno Preiser

 

"Das Stück rührt an universale menschliche Konflikte, bleibt aber nahe an den Protagonisten dank glänzender Darsteller. Geradezu schmerzlich gut spielt etwa Julian Ricker, der als Heinrich vom König zur gequälten Kreatur verkommt." - Allgäuer Zeitung, 27. 06. 2016, Verena Kaulfersch

Kritik zu „Der kleine Prinz“ (Musical)

"Mit der Geschichte „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry fand im gut besuchten Kulturtheater der Kneippstädter Kultursommer eine bemerkenswerte Fortsetzung. Das Landestheater Schwaben aus Memmingen brachte die berühmte Geschichte in einer völlig neuen Fassung in Form eines Musical auf die Bühne. Fridtjof Stolzenwald gab (...) überzeugend den in der Wüste abgestürzten Piloten, der überraschend als erster dem kleinen Prinzen begegnet. Dieser wurde von Julian Ricker dargestellt. Blass gekleidet, interpretierte er seine Rolle am meisten von allen an den gewohnten kleinen Prinzen angepasst. (…) Bei Barbara Weiß kamen schön die Eigenwilligkeit und der Stolz zum Ausdruck (...) Vor allem mit ihrem gesanglichen Vermögen wusste sie, wie übrigens auch die anderen Schauspieler, zu überzeugen." - Augsburger Allgemeine, 22. Juli 2016

"Starke Stimmen, schillernde Kostüme - Der kleine Prinz wird von Julian Ricker ausgezeichnet gespielt und gesungen. „Der kleine Prinz“ ist eine Inszenierung, die nur so vor Kreativität sprüht. Besonders begeistern auch die Stimmen der Darsteller." - 34. Theatertage Regensburg, 4. Juni 2016, Bernadette Niedermeier

 

 

Kritik zu „Seasons in the Sun“

 "Es war ein ganz besonderer Ausflug in die 1960er und -70er Jahre. Mit der Revue „Seasons in the Sun“ hat das Landestheater Schwaben diese Zeitreise mit den größten Hits dieser Epoche präsentiert. Besonders charismatisch sind die beiden Hauptdarsteller Barbara Weiß als Uschi und Julian Ricker als Friedemann. Von der ersten Minute an überzeugten die studierte Musical Darstellerin Weiß und Ricker sowohl darstellerisch als auch gesanglich und ließen den Funken zum Publikum spielend überspringen. Die Darbietung erntete begeisterten Beifall unter den Premierengästen, die einige Zugaben später in den Abend entlassen wurden." - Lokale Zeitung Memmingen, 11. Oktober 2015

Kritik zu „Erste Stunde“ (Monolog) 

 

"Das Stück „Erste Stunde“ dreht sich um Mobbing und Gewalt. Es richtet sich an Schüler und geht an die Schmerzgrenze. Top-Besetzung: Julian Ricker spielt eindrucksvoll den Loser Jürgen. Man nimmt es ihm ab. Ja, man nimmt Julian Ricker das Opfer ab. Er spielt in Jörg Mönke-Peitzmeyers Jugendstück „Erste Stunde“ am Landestheater Schwaben einen Jungen, der schon viel hinter sich hat, der – wo immer er auftaucht – das Opfer ist. Jürgen ist ein verängstigter und verunsicherter Loser. (…) Die erlittene körperliche und seelische Gewalt, (...) nimmt das Publikum regelrecht mit. Dass der Hauptdarsteller erstklassig ist, hat er in der Premiere eindrucksvoll bewiesen." - Memminger Zeitung, im März 2015, Manuela Friess

 

 

Kritik zu „Er ist wieder da“ 

"Mit begeistertem Applaus hat das Publikum am Freitag in Memmingen (Bayern) die Uraufführung am Landestheater Schwaben gefeiert. Julian Ricker überzeugte in der Rolle des wieder aufgetauchten Diktators. (…) Ricker erntete in dem knapp 90-minütigen Solo, in dem er neben Hitler in Uniform und aufgeklebtem Bart noch etwa acht weitere Figuren mimt, viele Lacher. In so mancher Szene bleibt dem Zuschauer das Lachen allerdings im Halse stecken. Das liegt vor allem daran, dass der junge Schauspieler Hitlers Sprachstil brillant kopiert." - SÜDWEST PRESSE, 02.02.2015

 

"Die Bühnenfassung von Timur Vermes' Groteske „Er ist wieder da“ als furioses Ein-Mann-Schauspiel (…) Und Hitler so zum Popanz machen wie einst Charly Chaplin in „Der große Diktatur“. Mit tänzerischer Leichtigkeit zitiert Ricker einmal eine Szene daraus. Diese Spielfreude und diese unverkrampfte Distanz zum Thema Nationalsozialismus zeichnet die großartige Leistung des jungen Schauspielers aus, der in Memmingen sein erstes Engagement hat. Der 28-Jährige schafft es, jeder einzelnen Figur, auch den Frauen, in Sprachduktus und Gestik gerecht zu werden und den Dialogwitz punktgenau zu setzen." - Allgäuer Zeitung, im Februar 2015, Brigitte Hefele-Beitlich

"Das Bemerkenswerteste an der äußerst temporeichen Inszenierung ist die „One-Man Show“ von Julian Ricker.  Neben seiner Rolle als Erzähler mimt er nicht nur den Führer mit seiner frenetisch-fanatischen Redeweise sondern spielt in kabaretthafter Manier ganze Szenen mit verteilten Rollen, wechselt in Blitzgeschwindigkeit die Körperhaltung, Mimik, Gestik und den Sprachduktus um die jeweiligen Figuren im Gespräch darzustellen bzw. vorzuführen. Den Hitlerbart markiert er mit dem Zeigefinger bzw. Mit einem Stück Panzertape, das – bedingt durch das schweißtreibende Spiel – nicht so recht kleben will und schließlich im Atemwind der Hitlerschen Parolen flattert wie eine Fahne. Ein nicht beabsichtigter, aber sehr komischer Effekt. So galt denn auch der große Applaus des Publikums zu einem beträchtlichen Teil dem Hauptdarsteller für 90 Minuten hoch engagierte „Highspeed“-Komödie."

- Lokale Zeitung Memmingen, 2. Februar 2015

 

"Das Landestheater Schwaben sorgt mit „Er ist wieder da“ für ein Wechselbad der Gefühle. Letztlich vermittelt der überragende Julian Ricker aber eine bange Gewissheit. (…) Kongenial zur literarischen Vorlage agierte Julian Ricker als Darsteller: Er wechselte furios die Personen, die Sprachmodi, die Gestik. (…) Zudem nutzte er nur bei seinen offenen Reden, die stets hart zwischen Komik und beklemmenden Ernst changierten, den typischen Hitler-Duktus. Seine Gedanken aber sprach Ricker mit seiner normalen, sympathischen Stimme aus. Ein Lehrstück im besten Sinne hatte der Kulturring da nach Kaufbeuren geholt, das zurecht lang anhaltenden Applaus erhielt."

- Allgäuer Zeitung, Kaufbeuren, 18. März 2015, Martin Frei